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Decken

Pferdedecken richtig auswählen: Welche Decke braucht dein Pferd wann?

Pferdedecken haben je nach Wetter, Temperatur und Einsatzbereich ganz unterschiedliche Aufgaben. Von der Abschwitzdecke nach dem Training über Fliegenschutz im Sommer bis zur gefütterten Outdoordecke gibt es viele Möglichkeiten. Wir zeigen dir, welche Pferdedecke wann sinnvoll ist und worauf du bei Material, Füllung und Passform achten solltest.

Welche Pferdedecke für welchen Einsatz?

Nicht jede Decke soll wärmen. Eine Abschwitzdecke unterstützt dein Pferd nach dem Training dabei, Feuchtigkeit vom Körper wegzuführen und ein angenehmes Klima zu erhalten. Fleece- und Dralon-Decken können außerdem beim Transport oder im Stall eingesetzt werden. In der EQUEST Abschwitzdecken-Kollektion findest du unterschiedliche Materialien und Ausführungen.

Im Sommer steht dagegen häufig der Schutz vor Insekten und Sonne im Vordergrund. Eine Fliegendecke sollte ausreichend Luftzirkulation ermöglichen und gleichzeitig möglichst viel Körperfläche abdecken. Bei wechselhaftem Sommerwetter kann eine Kombination aus Wetterschutz und luftdurchlässigem Mesh sinnvoll sein, wie bei der EQUEST Hybrid Decke.

  • Einsatzbereich vor dem Kauf festlegen
  • Wetter und Temperatur berücksichtigen
  • Material passend zur Situation auswählen
  • Bewegungsfreiheit kontrollieren

0 g, 50 g, 100 g, 125 g oder 300 g: Was bedeutet das Füllgewicht?

Die Grammzahl einer Pferdedecke beschreibt das Gewicht der Füllung pro Quadratmeter. Eine 0-g-Decke bietet keinen zusätzlichen Wärmeeintrag durch eine Füllung und eignet sich beispielsweise als Regenschutz oder leichte Übergangsdecke. Mit zunehmender Füllmenge steigt grundsätzlich die isolierende Wirkung, wobei Schur, Haltung, Bewegung, Wind und individuelles Wärmeempfinden deines Pferdes ebenfalls eine Rolle spielen.

Bei EQUEST findest du beispielsweise Outdoor-Modelle mit 0 g, 50 g, 100 g, 125 g, 160 g, 200 g oder 300 g. Die EQUEST Outdoordecken lassen sich damit an unterschiedliche Wetterlagen und Bedürfnisse anpassen.

  • Füllgewicht nicht isoliert betrachten
  • Schur und Haltung berücksichtigen
  • Wetterentwicklung beobachten
  • Bei Übergangswetter flexibel reagieren

Was bedeutet Denier bei Pferdedecken?

Neben der Füllung spielt das Außenmaterial eine wichtige Rolle. Die Angabe Denier beschreibt die Feinheit beziehungsweise Stärke der verwendeten Fasern und wird bei vielen Pferdedecken als Orientierung für die Materialausführung genutzt. Je nach Einsatzbereich können unterschiedliche Materialien sinnvoll sein: Auf der Weide zählen beispielsweise Wetterfestigkeit und Robustheit, im Stall stehen andere Eigenschaften im Vordergrund.

Die EQUEST Outdoordecke Ontario II setzt beispielsweise auf ein besonders robustes 1680-Denier-Außenmaterial. Für wechselhaftes Wetter bietet die EQUEST Outdoordecke Kingston ein 600-Denier-Material sowie Wind- und Wetterschutz.

  • Einsatzort und Beanspruchung einschätzen
  • Außenmaterial passend zum Einsatz wählen
  • Auf Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität achten
  • Robuste Materialien für anspruchsvolle Bedingungen bevorzugen

Unterdecke oder mehrere Decken: Was ist Layering?

Gerade in der Übergangszeit kann eine einzelne Decke schnell zu warm oder zu kalt sein. Ein Layering-System ermöglicht dir, die Wärmeleistung flexibel anzupassen, ohne für jede Temperatur eine komplett neue Decke zu benötigen.

Die EQUEST Dynamic Decke  (erhältlich in 0 g oder 125 g)ist als modulares System erhältlich und kann mit einer passenden Unterdecke kombiniert werden. Die EQUEST 100g Unterdecke lässt sich mit Klettverschlüssen und Haken befestigen. Die 100-g-Füllung sorgt für zusätzliche Wärme, während das glatte Innenmaterial das Fell schont. So kannst du die Decke an wechselnde Temperaturen, Schur und Aktivitätslevel anpassen.

  • Außendecke passend zum Wetter wählen
  • Zusätzliche Füllung nur bei Bedarf einsetzen
  • Layering-System sicher befestigen
  • Sitz und Bewegungsfreiheit nach dem Anlegen prüfen

Worauf kommt es bei der Passform an?

Eine funktionale Pferdedecke muss nicht nur das richtige Material und Füllgewicht haben, sondern auch sicher und komfortabel sitzen. Zu enge Bereiche können die Bewegungsfreiheit einschränken, während eine schlecht sitzende Decke verrutschen oder scheuern kann. Je nach Modell können beispielsweise Kreuzgurte, verstellbare Brustverschlüsse, Gehfalten oder ein Schweiflatz für einen sicheren Sitz und ausreichend Bewegungsfreiheit sorgen.

Auch das individuelle Exterieur deines Pferdes spielt eine Rolle. Bei besonderen Körperformen, kurzen Rücken oder kräftigem Hals solltest du besonders auf Schnitt und Größenangebot achten.

  • Rückenlänge korrekt messen
  • Brust- und Widerristbereich kontrollieren
  • Bewegungsfreiheit an Schulter und Vorderbein prüfen
  • Gurte und Verschlüsse auf sicheren Sitz kontrollieren
  • Scheuerstellen regelmäßig überprüfen

Welche Pferdedecke braucht dein Pferd?

Die richtige Decke hängt immer von mehreren Faktoren ab: Einsatzbereich, Wetter, Temperatur, Füllgewicht, Material, Schur und den individuellen Bedürfnissen deines Pferdes. Von leichten Abschwitz- und Fliegendecken bis zu gefütterten Outdoordecken und flexiblen Layering-Systemen findest du in der EQUEST Decken-Kollektion unterschiedliche Lösungen für Stall, Transport, Weide und Training.

Mit der passenden Decke musst du nicht bei jedem Wetterwechsel neu überlegen: Beobachte dein Pferd, passe die Ausstattung an die Bedingungen an und schaffe so die Grundlage für entspannte Tage im Stall und unterwegs.

 

„Diese 7 Fehler machen viele beim Eindecken ihres Pferdes“

  1. Zu früh eindecken
  2. Nur nach der Außentemperatur entscheiden
  3. Grammzahl als alleinige Orientierung nehmen
  4. Falsche Größe wählen
  5. Passform nicht kontrollieren
  6. Nasse Decke wieder auflegen
  7. Zu viele Deckenschichten ohne tatsächlichen Bedarf
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